analoger Bündelfunk
Der analoge Bündelfunk ist ein in entscheidendem Maße durch MOTOROLA mitentwickeltes
Funksystem, dessen Grundprinziep es ist, über ortsfesten Sende-/Empfangsanlagen eine größere
Anzahl von Frequenzen zentral zu verwalten und dem Nutzer ausschließlich für die Zeit von
Gesprächen eine Frequenz exklusiv zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltungsfunktionen werden
in digitaler Form über einen sogenannten Organisationskanal realisiert, mit dem alle im Netz
arbeitenden Funkgeräte ständig im Kontakt stehen. Der Sprechfunkverkehr erfolgt jedoch analog.
verfügbar sind Hand-, Mobil-, ortsfeste und Datenfunkgeräte -
robuste, langlebige und sehr zuverlässige Technik auch unter extremen Einsatzbedingungen -
moderner Stromversorgung für lange Betriebszeiten (z.B. LiIon-Akkus,
IMPRES™-Ladetechnik) -
schneller Verbindungsaufbau, Gruppen-, Einzel-, Sammel- und Telefonnetzsprachrufe -
Möglichkeit, neben der Sprache auch Daten in unterschiedlichen Formaten zu übertragen -
Geräte in Schutzklasseausführungen für besondere Einsatzumgebungen (z.B.
ATEX) -
Anschlussmöglichkeiten für diverses Audio- und Funktionszubehör -
gute Qualität der Sprachverständlichkeit -
RegioNet MPT1327
Industrieunternehmen/Flughäfen/öffentlicher Nahverkehr/Kurierdienste und Speditionen
Anwender für den analogen Bündelfunk
Der analoge Bündelfunk hatte seine Blütezeit in den 1990er Jahren. Obwohl der digitale
Bündelfunk nach TETRA-Standard unaufhaltsam auf dem Vormarsch ist, sind in der Gegenwart
noch wenige Netze erhalten, deren Betrieb von Netzbetreibern wegen
bedeutender Kundenbedürfnisse aufrecht erhalten wird bzw. die nach wie vor den
Funkverkehr in Industrieunternehmen gewährleisten.
zur Website des Herstellers
MOTOROLA
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